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                                    ich«</title><title level="a">Tagebuch von Clara Katharina Pollaczek, 1.–8. August 1929</title><title type="alternative" when-iso="1929-08-01"/><title type="alternative" when-iso="1929-08-02"/><title type="alternative" when-iso="1929-08-03"/><title type="alternative" when-iso="1929-08-04"/><title type="alternative" when-iso="1929-08-05"/><title type="alternative" when-iso="1929-08-06"/><title type="alternative" when-iso="1929-08-07"/><title type="alternative" when-iso="1929-08-08"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp711"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>A. kam noch gegen ½10 auf einen Plausch herüber.
      <lb n="02" type="paragraph-begin"/>2.8. Viel gearbeitet. Abend Kino »Eine Nacht in London«. Hübscher, amü¬
      <lb n="03"/>santer Film. Westbahn genachtmahlt. Gute Stimmung, aber Klagen über Befinden
      <lb n="04" type="paragraph-begin"/>3.8. Vorm. mit A. in der Stadt, Viel von der Reise die Rede. Vielleicht
      <lb n="05"/>erst nach Ouchy Genfersee, dann in die Höhe. Ich weiss nicht, ob ich
      <lb n="06"/>mich freuen soll. Frieda den 2. Akt »Dame« diktiert. Abend Anna und
      <lb n="07"/>Maria.
      <lb n="08" type="paragraph-begin"/>4.8. Vorm. mit A. Schinnerer und Frieda wundervolle Autofahrt über
      <lb n="09"/>Weidling, Tullbing, an dem Schloss vorbei, das ich einmal fast gekauft
      <lb n="10"/>habe, Kierling, Klosterneuburg. Mittag alle bei A. Gute Stimmung, gute
      <lb n="11"/>Gespräche. Die Sonne kam langsam heraus. Nachm. geruht und gearbeitet.
      <lb n="12"/>Abend allein bei A. Sehr zärtlich. Er hat mich doch sehr lieb.
      <lb n="13" type="paragraph-begin"/>5.8. In der Stadt, Nachm. Gisela B. meine Gedanken meist bei meinem
      <lb n="14"/>Stück. Am Abend gearbeitet. Gutes Gefühl.
      <lb n="15" type="paragraph-begin"/>6.8. Vorm. mit A. in die Stadt und Südbahngarage wegen etwaiger
      <lb n="16"/>Autotour. Er kommt zu keinem Entschluss. Sehr enervant, da ich keinerlei
      <lb n="17"/>Reisevorbereitungen treffen kann. Am liebsten bliebe ich schon in Wien.
      <lb n="18"/>Nachm. Frieda diktiert, die den 3. Akt langweilig findet.
      <lb n="19" type="paragraph-begin"/>Von der Presse endlich Bescheid. Ich soll 1000 S. Vorschuss auf meinen
      <lb n="20"/>Roman beheben, ohne Angabe, wieviel das Honorar beträgt. Ich bin froh
      <lb n="21"/>wenigstens so weit zu sein.
      <lb n="22" type="paragraph-begin"/>7.8. Kino mit A. »Fahrende Leute«. Sehr gut unterhalten. Dann »Linde«.
      <lb n="23"/>A. etwas heiterer, im Laufe des Abend nach anfänglicher Melancholie
      <lb n="24" type="paragraph-begin"/>8.8. Mittag Cary Magdi zu Tisch. Beide sehr lieb. Magdi fährt morgen
      <lb n="25"/>für 3 Wochen zu ihren Eltern nach Aussee. Cary zieht ins Spital. Am
      <lb n="26"/>1. Sept. zirka gehen sie auf Urlaub nach Italien.</p></div></body></text></TEI>