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                                    ich«</title><title level="a">Tagebuch von Clara Katharina Pollaczek, 17.–21. Juli 1929</title><title type="alternative" when-iso="1929-07-17"/><title type="alternative" when-iso="1929-07-18"/><title type="alternative" when-iso="1929-07-19"/><title type="alternative" when-iso="1929-07-20"/><title type="alternative" when-iso="1929-07-21"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
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                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
                                            solcher Teile des Materials, die gemeinfrei sind, oder
                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
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                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp709"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>Gestern bei A. mit Arnoldo genachtmahlt. Ich werde froh sein, wenn die¬
      <lb n="02"/>ser Mann fort ist. Er tut mir leid und zugleich ist er mir unheimlich.
      <lb n="03"/>Er sprach viel über seine Kraft zu hypnotisieren – - – Heute Abend fährt
      <lb n="04"/>er fort. Nachmittag Dr. Fischer, Vormittag Frieda ersten Akt »Dame« dik¬
      <lb n="05"/>tiert. Wenig befriedigt. Gegen Abend A. besser aussehend, aber müde und
      <lb n="06"/>traurig. Zum Nachtmahl Otto. Sommerabend auf der Terrasse. Allerlei
      <lb n="07"/>Gespräche, hauptsächlich über Harry.
      <lb n="08" type="paragraph-begin"/>18.7.1929. In der Nacht um 12 Uhr durch Carry aus dem Schlaf geweckt,
      <lb n="09"/>der nur sein Gespräch mit Herry referierte. Es ist zum Grausen. Er will
      <lb n="10"/>Mädi aus opportunistischen Gründen heiraten, er sei anderthalb Monate in
      <lb n="11"/>sie verliebt gewesen, aber es sei vorbei. Er wird sie anständig behandeln,
      <lb n="12"/>und nicht kompromittieren, aber er denke nicht daran ihr treu zu sein.
      <lb n="13"/>Ich <hi rend="underline" n="">kann</hi> nicht mit ihm sprechen.
      <lb n="14" type="paragraph-begin"/>Wieder ein wunderschöner Sommertag. Heute wird Hugo begraben.
      <lb n="15" type="paragraph-begin"/>19.7.1929. Vormittag Zahnarzt. Nächste Woche beginnt eine längere Be-
      <lb n="16"/>handlung. Nachm. Dr. Fischer. Mein Hals weniger gut. Am Abend Carry und
      <lb n="17"/>Magda. Es ist eine Freude, wie lieb die sich haben. Um 10 Uhr Anruf
      <lb n="18"/>Neue Presse, die mir neue Anstände wegen des Honorars für den Roman ma¬
      <lb n="19"/>chen. Ich habe erklärt 2500.–oder den Roman morgen zurück. Gott, wenn
      <lb n="20"/>ich den Roman wirklich zurückbekomme – ich habe <hi rend="underline" n="">so</hi> damit gerechnet!
      <lb n="21" type="paragraph-begin"/>20.7.1929. Kinoabend mit A. »Lustige Seefahrer«, aber nicht sehr lustig. Nacht¬
      <lb n="22"/>mahl beim Gruss im Freien, wundervoller warmer Abend. Nachm. waren Tante
      <lb n="23"/>Clara, Emmy R. und Anna bei mir. Hals weniger gut.
      <lb n="24" type="paragraph-begin"/>21.7. Melancholischer Abend bei Arthur. Erst im Garten, dann Vorlesung Tagebuch¬
      <lb n="25"/>blätter über Hugo und 2. Akt »Spiel der Sommerlüfte«. Szene mit Kaplan
      <lb n="26"/>wundervoll.</p></div></body></text></TEI>