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                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 19. März 1929</title><title type="alternative" when-iso="1929-03-19"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp667"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>die Else machen will und dass ihr die Else das allerwichtigste ist; –
      <lb n="02"/>sie glaubt es auch selbst; – aber die Gegeneinflüsse scheinen mächti¬
      <lb n="03"/>ger (durchaus nicht aus Feindseligkeit gegen mich – sondern aus allen
      <lb n="04"/>möglichen Theateropportunitätsgründen), – als ich ohnedies schon ver¬
      <lb n="05"/>mutet hatte. – Morgen spätestens wird (?) Antwort von Strand da sein; –
      <lb n="06"/>Donnerstag hab ich eine Besprechung mit Elisabeth. Samstag muss es
      <lb n="07"/>endgültig feststehen, zu welchem Direktor wir uns entschliessen. – Wenn
      <lb n="08"/>der einmal feststeht, sagt sie, – ist ja die Sache in einer Stunde erle¬
      <lb n="09"/>digt. – Gewiss ist die theoretische Lösung der Inszenierungsfrage ge¬
      <lb n="10"/>geben; Trottoir roulant – und wandelnde Prospecte (gegen Laterna magica
      <lb n="11"/>sind wir alle); – die technischen Einzelheiten sind natürlich nur mit
      <lb n="12"/>Hinblick auf die betreffende Bühne zu lösen. Es ist und bleibt unfass¬
      <lb n="13"/>bar, was Strnad mit seinen Massen gewollt hat; – selbst unter den Sälen
      <lb n="14"/>war kaum einer zu finden, der für seinen Plan in Betracht käme.
      <lb n="15"/>Natürlich hätte ich das schon vor drei Wochen wissen können, wenn
      <lb n="16"/>Elisabeth sofort mit dem Strnadplan zu Dworski (dem ersten Theater¬
      <lb n="17"/>meister in Berlin) gegangen wäre. Eleonore Mendelsohn, die neueste Freun¬
      <lb n="18"/>din Elisabeths (mit der Heini im Aretino spielt) sagte ihm gestern, dass
      <lb n="19"/>E. sich über die harten Dinge, die ich ihr unverblümt sage, ärgert, sie
      <lb n="20"/>aber immer wieder selbst einsieht und dass ich eigentlich der einzige
      <lb n="21"/>Mensch sei, »der ihr imponiere«! – Und so schaut das aus!
      <lb n="22" type="paragraph-begin"/>Den gestrigen Abend verbrachte ich mit heftigen Kopfschmerzen allein.
      <lb n="23"/>Heute esse ich bei Kerr zu Mittag: Abend bin ich mit Viki und Mimi
      <lb n="24"/>zusammen.
      <lb n="25" type="paragraph-begin"/>Am Donnerstag Morgens, mein Liebes, ruf ich Dich an- und hoffe Dir mehr
      <lb n="26"/>sagen zu können. Das Wetter ist sehr schön; aber ich hab weder äusser¬
      <lb n="27"/>lich noch innerlich etwas davon. Lebwohl, ich drücke Dich innig an mein
      <lb n="28"/>Herz.
      <lb n="29" type="paragraph-begin"/>Dein A.</p></div></body></text></TEI>