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                                    ich«</title><title level="a">Tagebuch von Clara Katharina Pollaczek, 2.–10. März 1929</title><title type="alternative" when-iso="1929-03-02"/><title type="alternative" when-iso="1929-03-03"/><title type="alternative" when-iso="1929-03-04"/><title type="alternative" when-iso="1929-03-06"/><title type="alternative" when-iso="1929-03-08"/><title type="alternative" when-iso="1929-03-09"/><title type="alternative" when-iso="1929-03-10"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
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                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp647"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>Stimmung.
      <lb n="02" type="paragraph-begin"/>3.3. Schnee, Kälte, aber um die Mittagszeit Sonne. Spaziergang mit A,
      <lb n="03"/>bessere Stimmung. Abend mit Hofrätin Z. bei A. Sie kam verspätet. A.
      <lb n="04"/>plötzlich sehr zärtlich, daher auch ich froher.
      <lb n="05" type="paragraph-begin"/>Hofrätin Z. sagt zu mir, wie A. aus dem Zimmer geht: »Denken Sie, die O.
      <lb n="06"/>hat in Berlin ein kleines Fest mit Tanz gegeben. Sechs Monate
      <lb n="07"/>nach dem Tod ihres Kindes. Ist das nicht ein Schwein?« Ich antwortete,
      <lb n="08"/>dass ich es nicht glaube. Es kann nur böswilliger Tratsch sein. So
      <lb n="09"/>schlecht ich auch von ihr denke, <hi rend="underline" n="">das</hi> halte ich doch für unmöglich.
      <lb n="10" type="paragraph-begin"/>Heute Nachmittag Tee bei Gotthilf.
      <lb n="11" type="paragraph-begin"/>Abend bei A. Zärtlich aber nervös.
      <lb n="12" type="paragraph-begin"/>4.3. Vormittag kleiner Spaziergang mit A., Abend zuhause.
      <lb n="13" type="paragraph-begin"/>6. 3. Im Bett. Abend Kino mit A. Gespräche mit <unclear>F. Bl.</unclear> u. anderm wegen Herrys Anstellung. Gott gebe,
      <lb n="14"/>dass das endlich wird.
      <lb n="15" type="paragraph-begin"/>6.3. Abend Kino. Nachher mit A. »Linde«. Czokor getroffen. Nicht unsym¬
      <lb n="16"/>pathischer Bohemien. Nachmittag Gisella Berger bei mir gewesen, sympathisch
      <lb n="17"/>wie immer.
      <lb n="18" type="paragraph-begin"/>8.3. Bewegter Tag. Mittag bei Königswarter zun Frühstück. Nachmittag beim
      <lb n="19"/>Emmy R. Abend Cary, Harry, Magdi bei mir. Ihnen die »Tochter des Hauses«
      <lb n="20"/>vorgelesen, hat ihnen sehr gefallen. Schönes Zusammensein, gutes, dankbares
      <lb n="21"/>Gefühl in mir.–Seit vorgestern Tauwetter, Frühlingsahnung.
      <lb n="22" type="paragraph-begin"/>9.3. Harrys Anstellung perfekt. Bin glücklich. Ab 15. Vereinsmolkerei-
      <lb n="23"/>400 S. monatlich.
      <lb n="24" type="paragraph-begin"/>Abend mit A. im Kino. Seine Abreise nach Berlin für den 12. festgesetzt.
      <lb n="25"/>Mir graut vor der Trennung. Ich finde ihn sehr blass.
      <lb n="26" type="paragraph-begin"/>10.3. Vormittag holte mich A. zu einem kleinen Spaziergang. Er ist von
      <lb n="27"/>grosser Zärtlichkeit zu mir. Wir treffen Louis Friedmann. Ueber Null Grad,
      <lb n="28"/>es tropft von den Dächern. Ich bin froh.</p></div></body></text></TEI>