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                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 1. Januar 1929</title><title type="alternative" when-iso="1929-01-01"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
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                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
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                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp630"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>die Else spielen könne, wo es ihr beliebt; – jeder auch Jessner wür-
      <lb n="02"/>de ihr das Theater zur Verfügung stellen.-? Alles weitere hängt nur
      <lb n="03"/>von den Besprechungen mit Strnad ab – ehe diese tatsächlich und
      <lb n="04"/>ernsthaft und ausführlich stattgefunden hat, – ist nichts sicher zu
      <lb n="05"/>sagen. (Auch dann noch nicht). – In jedem Fall, auch wenn Strnad
      <lb n="06"/>nicht hieherkommt, sprech ich sie noch einmal; wahrscheinlich bei
      <lb n="07"/>ihr.-
      <lb n="08" type="paragraph-begin"/>Den Sylvesterabend bei O. mit Arnoldo, Heini, Ruth. Das neue Jahr kam
      <lb n="09"/>unmerklich; – ich spielte mit Heini Bach vierhändig; von Nachrufen auf
      <lb n="10"/>das vergangene Jahr wurde abgesehen. Um 1 Uhr war ich schon, von Heim
      <lb n="11"/>und Arnoldo begleitet, im Hotel, schlief gut, d.h.ich wachte nicht auf
      <lb n="12"/>in der Nacht, – überhaupt noch kein einziges Mal seit ich in Berlin bin-
      <lb n="13"/>träume aber viel und undeutlich- habe heute ziemlich arge Kopfschmer¬
      <lb n="14"/>zen. Wundervoll es Wetter; Heini holt mich zu einem kleinen Spazier¬
      <lb n="15"/>gang ab. Dass Du die Sophie gekündigt hast, ist sehr ver¬
      <lb n="16"/>nünftig – übereile Dich nur nicht mit der neuen Wahl.
      <lb n="17" type="paragraph-begin"/>Dein Brief, mein Liebes – hat mich sehr tief und wohltuend berührt. Ich
      <lb n="18"/>kann Dir nur schwer antworten, denn es ist mir nicht gegeben so gute
      <lb n="19"/>Worte zu finden – in Briefen wenigstens nie. Aber Du sollst wissen
      <lb n="20"/>und weisst es wohl auch – wenigstens manchmal, wie lieb ich Dich habe
      <lb n="21"/>und wie dankbar ich Dir bin. Nur dies; Dank, und im wahrsten und
      <lb n="22"/>weitesten Sinn. Ich küsse Dich aufs zärtlichste Dein A.</p></div></body></text></TEI>