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                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 30. Dezember 1928</title><title type="alternative" when-iso="1928-12-30"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
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                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp627"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>schers, wo auch Viki und Mimi, sowie Barnowsky mit Frau; später kam
      <lb n="02"/>auch das 2jährige höchst anmutige Töchterchen des jungen Paares. So
      <lb n="03"/>Fischers von grosser Herzlichkeit. – Einiges geschäftliches, das morgen
      <lb n="04"/>im Bureau weiter behandelt werden soll. Die Herausgabe der Erzählen¬
      <lb n="05"/>den Schriften geht sehr schlecht.–Elisabeth B., die auch hätte kommen
      <lb n="06"/>sollen, lag angeblich mit einer Grippe zu Bett – wollte mir telefonie¬
      <lb n="07"/>en, was ihr aber bisher nicht gelungen ist. – Um ½6 erst zuhause,
      <lb n="08"/>ein wenig geruht – und nun wie Du schon bemerkt haben dürftest schrei¬
      <lb n="09"/>be ich Dir und danke Dir sehr für Deinen Brief, der bald nach unserem
      <lb n="10"/>Telefongespräch eintraf. Deine Schilderung des Milieus bei Alma
      <lb n="11"/>zutreffend, nicht ganz ohne ein bisschen Bosheit. Erfreulich, dass 
      <lb n="12"/>Werfel Deinen Gedichten Verständnis und Sympathien entgegenbringt;
      <lb n="13"/>und wie es scheint dieselben am schönsten findet, die auch meine Lieb¬
      <lb n="14"/>linge sind.–Ende dieser Woche, mein Liebes, werde ich noch nicht in
      <lb n="15"/>Wien sein. Arnoldo reist am 2. ab,– am 4. ist die Oedipus-Première;
      <lb n="16"/>ich sehe mir das Stück natürlich erst am Tag darauf an; erst nach
      <lb n="17"/>der Première hat Heini mehr Zeit, und so denk ich Montag nächste
      <lb n="18"/>Woche, am 7. von hier abzureisen. – Mein Befinden ist diesmal ganz
      <lb n="19"/>gut, – möge es so bleiben.
      <lb n="20" type="paragraph-begin"/>Wünsche fürs nächste Jahr auszusprechen – versag ich mir. Sie gehen an
      <lb n="21"/>eine Instanz, die sich nicht im geringsten um uns kümmert. Was uns Beide
      <lb n="22"/>anbelangt, so fühlst Du was Du mir bist und sollst es immer fühlen
      <lb n="23"/>und wissen. Ich hoffe, Du wirst die Tage, die ich Dir noch fern bin, in
      <lb n="24"/>Ruhe bei einiger Arbeit bei gutem Befinden und gelegentlich in ange¬
      <lb n="25"/>nehmer Gesellschaft verbringen und immer empfinden, wie nah und zugehö¬
      <lb n="26"/>rig ich Dir bin. Für heut noch einen zärtlichen Kuss und alles Innige
      <lb n="27"/>und Gute im tiefsten Deingedenken. Dein A.</p></div></body></text></TEI>