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                                    ich«</title><title level="a">Tagebuch von Clara Katharina Pollaczek, 21. Oktober – 15. Dezember 1928</title><title type="alternative" when-iso="1928-10-21"/><title type="alternative" when-iso="1928-11-23"/><title type="alternative" when-iso="1928-11-24"/><title type="alternative" when-iso="1928-11-25"/><title type="alternative" when-iso="1928-12-03"/><title type="alternative" when-iso="1928-12-09"/><title type="alternative" when-iso="1928-12-15"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
                                            folgenden Bedingungen:</p><p>Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheber- und
                                            Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und
                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
                                            solcher Teile des Materials, die gemeinfrei sind, oder
                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
                                            die Ihre Nutzung des Materials entsprechend
                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp619"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>21.11. Gestern Abend A. bei mir gemachtmahlt. Ich habe beim Kochen
      <lb n="02"/>helfen müssen, weil Sophie wenig kann, aber es war alles sehr gut. Heute
      <lb n="03"/>A. um 10 Uhr schon bei mir guten Morgen sagen und abends mit ihm im
      <lb n="04"/>Theater »Lebender Leichnam«, Waldau fabelhaft.
      <lb n="05" type="paragraph-begin"/>Ich betrachte meine Wohnung mit Rührung. Sie ist unerhört schön. Ich
      <lb n="06"/>habe eben nur die besten Sachen mitgenommen und genau gewusst für wel¬
      <lb n="07"/>chen Platz. Und dazu diese wundervollen Bäume und all die Bequemlich¬
      <lb n="08"/>keit, auf die ich seit Jahren verzichtet habe. A. zweimal täglich bei
      <lb n="09"/>mir, wenn auch nur auf halbe Stunden. Lieb und zärtlich. Gott, wenn es
      <lb n="10"/>so bleiben könnte.
      <lb n="11" type="paragraph-begin"/>Harry zweimal in der Woche bei mir zu Tisch.
      <lb n="12" type="paragraph-begin"/>23.11. Zu arbeiten begonnen. »Charlotte Corday«! Heute Abend mit A.
      <lb n="13"/>Kino, nachher »Linde« genachmahlt. A. sehr, sehr lieb.
      <lb n="14" type="paragraph-begin"/>24.11. ½6 Nachmittag. A. eben bei mir gewesen. Heute stiller einsamer
      <lb n="15"/>Abend zuhause für uns Beide. Arbeiten! Mittag Harry bei mir gewesen,
      <lb n="16"/>dann Frieda.
      <lb n="17" type="paragraph-begin"/>25.11. Ich komme nicht so viel zum arbeiten als ich möchte. Tausend
      <lb n="18"/>entzückte Besucher! Sophie untüchtig,ich muss mich zu viel um die
      <lb n="19"/>Wirtschaft kümmern. A. sehr lieb, fast jeden Tag mit ihm zusammen. Bei
      <lb n="20"/>»Artisten« gewesen. Grosser Schund, mit Inszenierungskünsten von Rein¬
      <lb n="21"/>hardt. Hugo Hofmannsthal flüchtig gesprochen.
      <lb n="22" type="paragraph-begin"/>3.12. Netter Abend bei A. mit Jakob W. und Gattin. Zu Viert angereg¬
      <lb n="23"/>tes Gespräch. Schnee und Quatsch.
      <lb n="24" type="paragraph-begin"/>9.12. Die Kletterrossen um meine Terrasse haben noch immer grüne
      <lb n="25"/>Blätter. Temperatur nie unter Null. Gestern schöner Spaziergang mit A.
      <lb n="26"/>Nahezu täglich Besuche. Zu viele Menschen um mich. Trotzdem Vorspiel
      <lb n="27"/>zur »Corday« skizzenhaft fertig. A. findet es gut. Machte nur un¬
      <lb n="28"/>wesentliche Ausstellungen.
      <lb n="29" type="paragraph-begin"/>15.12. Die Tage laufen mir davon. Ich arbeite zu wenig.</p></div></body></text></TEI>