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                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 16. Oktober 1928</title><title type="alternative" when-iso="1928-10-16"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
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                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp611"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>Friedmann) unglaublich, hat angeblich auch schon Vorhalte gemacht; -
      <lb n="02"/>ich sprach gestern zu K. meinen Entschluss aus: wenn ich bis Donnerstag
      <lb n="03"/>keinen eindeutigen Vorschlag hätte, jede weitere Verhandlung abzu¬
      <lb n="04"/>brechen. Ich wünsche weder herumzustehen, noch herum zuschätzen noch
      <lb n="05"/>herumzuhandeln.
      <lb n="06" type="paragraph-begin"/>Der Film, den er (Herr K.) gestern vorführte (L'homme qui rie (??)
      <lb n="07"/>mit Conrad Veit ein langweiliger Kitsch mit einigen schönen Aufnahmen; -
      <lb n="08"/>er selbst (Kohner nicht Veit) begleitete miserabel auf dem Klavier.
      <lb n="09"/>Anwesend ausser mir Polgar (mit dem ich vor etwa 25-30 die ersten Worte
      <lb n="10"/>wechselte), die Schauspielerin Frl. Lehmann-Haupt (vom Josefstädterth.) -
      <lb n="11"/>sie hatte im Frühjahr 27, wovon ich nichts wusste, in Karlsbad mit
      <lb n="12"/>Lili – ein paar Mal lang gesprochen) und 3, 4 andere Leute. – Im Büro
      <lb n="13"/>sprach ich dann noch Kortner: eben heute oder gestern habe er mit
      <lb n="14"/>Barnowski wegen Bernhardi gesprochen; – im nächsten Herbst wolle er
      <lb n="15"/>(Barnowski) ihn spielen. Ich erwiedere: Bestellen Sie Barnowski meine
      <lb n="16"/>besten Grüsse. Seine Pläne mit meinen Stücken interessieren mich erst
      <lb n="17"/>wenn die Generalprobe vorüber sein wird. – In Hartung (vorvorgestern)
      <lb n="18"/>dem Direktor der Renaissancebühne lernte ich einen angenehmen klugen
      <lb n="19"/>Menschen kennen – der zweifellos den Gang zum Weiher sehr hoch¬
      <lb n="20"/>schätzt, wie manches andere meiner Stücke. – Irgendwelche praktische
      <lb n="21"/>Folgen sind bei der jetzigen Constellation so gut wie aus¬
      <lb n="22"/>geschlossen.
      <lb n="23" type="paragraph-begin"/>Die Egmont-Vorstellung – trotz Klöpfer – recht misslungen; – <hi rend="underline" n="">Jessner</hi>
      <lb n="24"/>hatte einige wirksame, wahrstentheils aber läppische und politisch-¬
      <lb n="25"/>tendenziöse Regieeinfälle; gegen den Sinn des Stückes. -So zwang er
      <lb n="26"/>auch Heini in der kleinen Rolle des Secretärs, zu lächerlichen Ange¬
      <lb n="27"/>schmacktheiten.-
      <lb n="28" type="paragraph-begin"/>Gestern Abend bei Fischers, wo auch Dora mit Gatten und Herr mit Gattin
      <lb n="29"/>waren; ebenso waren Viki und Mimi.–Der Abend stand im Zeichen des Zep¬</p></div></body></text></TEI>