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                                    ich«</title><title level="a">Clara Katharina Pollaczek an Arthur Schnitzler, 17. August 1928</title><title type="alternative" when-iso="1928-08-17"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
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                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
                                            die Ihre Nutzung des Materials entsprechend
                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp567"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>Wien,17.8.1928. 10 Uhr Abend.
      <lb n="02" type="paragraph-begin"/>Mein Liebstes, nur tausend innige Küsse, ehe ich einschlafe. Es war heute
      <lb n="03"/>ein so ermüdender Tag, dass ich bereits im Bett liege. Ich hoffe so
      <lb n="04"/>sehr, dass du dich wohler fühlst und gute Luft und eine sehr schöne
      <lb n="05"/>Landschaft um Dich ist.
      <lb n="06" type="paragraph-begin"/>Als ich in der Früh aus einem sehr tiefen Schlaf (Phanodorm) plötzlich
      <lb n="07"/>erwachte, erschrak ich geradezu bei dem Bewusstsein, dass Du fort bist
      <lb n="08"/>und ich dich tagelang nicht sehen werde. Und es war gut, dass ich von
      <lb n="09"/>früh bis spät nicht recht zur Besinnung kam. Vormittag ungezählte Be¬
      <lb n="10"/>sorgungen in der Stadt, endlich Direktor Stein wegen Fredis Zeichnun¬
      <lb n="11"/>gen gesprochen, um 1 Uhr Magda, um ½3 sehr verspätet Cary zu Tisch. Dann
      <lb n="12"/>rasch zu Schenker meine Fahrkarte holen. Bis acht Uhr gepackt, dann
      <lb n="13"/>Harry bis 10, jetzt totmüde im Bett. Ich hoffe und wünsche mit meinem
      <lb n="14"/>ganzen Herzen, dass die veränderte Umgebung, die andere Atmosphäre in
      <lb n="15"/>irgend einer Art wohltätig auf Dich wirken wird. Mehr vermag ich
      <lb n="16"/>heute nicht zu sagen. Ich küsse Dich. Gute Nacht. Deine
      <lb n="17" type="paragraph-begin"/>C.K.</p></div></body></text></TEI>