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                                    ich«</title><title level="a">Tagebuch von Clara Katharina Pollaczek, 5.–12. Juni 1928</title><title type="alternative" when-iso="1928-06-05"/><title type="alternative" when-iso="1928-06-06"/><title type="alternative" when-iso="1928-06-07"/><title type="alternative" when-iso="1928-06-09"/><title type="alternative" when-iso="1928-06-10"/><title type="alternative" when-iso="1928-06-11"/><title type="alternative" when-iso="1928-06-12"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
                                            folgenden Bedingungen:</p><p>Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheber- und
                                            Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und
                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
                                            solcher Teile des Materials, die gemeinfrei sind, oder
                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
                                            die Ihre Nutzung des Materials entsprechend
                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp549"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>angeschafft habe und Magda ihm von einer gelben Flauschjacke abge¬
      <lb n="02"/>redet hat. Was für Kinder!
      <lb n="03" type="paragraph-begin"/>Abend mit A. bei »Oedipus Rex« (Strawinsky) und »Barbier von Bagdad<supplied>«</supplied>. Nachher
      <lb n="04"/>»Meisl &amp; Schadn« genachtmahlt.
      <lb n="05" type="paragraph-begin"/>6.5. Vormittag Besorgungen. Dann Friedhof. (Meines Vaters Sterbetag).
      <lb n="06"/>Abend mit A, »Das Ende Petersburg« (russischer film). Grandiose Bilder,
      <lb n="07"/>aber man möchte glauben, dass im Volk <hi rend="underline" n="">nur</hi> edle Seelen sind, alle übrigen
      <lb n="08"/>Menschen Verbrecher. – Nachher beim »Eisvogel« gemachtmahlt. Müde Stim¬
      <lb n="09"/>mung.
      <lb n="10" type="paragraph-begin"/>7.6. In der Früh Sonne, dann wieder grau. Mässiger Sommer. Telefonisches
      <lb n="11"/>Gespräch mit A. Ich fühle, über wie vieles er sich kränkt und ärgert
      <lb n="12"/>und verstehe es. Werner Krauss hat seit 14 Tagen den »Gang zum Weiher«
      <lb n="13"/>und hat noch keine Silbe geäussert. Schauspielerpack!
      <lb n="14" type="paragraph-begin"/>Was werde ich mit meinem Roman mitmachen. Und es ist der letzte Ver¬
      <lb n="15"/>such! Kein Mensch ahnt, was ich für Geldsorgen habe.
      <lb n="16" type="paragraph-begin"/>9.6. Vormittag von ½10-½2 Besorgungen. Polizei, Pass, Creditanstalt etc.
      <lb n="17"/>Am Abend mit A. Kino »Frauen im Abgrund«. Elender Film. Dann Kurhaus¬
      <lb n="18"/>keller. Zärtliche Stimmung. Am Montag sollen wir nach Ischl fahren.
      <lb n="19" type="paragraph-begin"/>Wetter am Tag schwül, gewittrig, am Abend Regen.
      <lb n="20" type="paragraph-begin"/>Spieglers haben gekündigt. Was für neue Sorgen!
      <lb n="21" type="paragraph-begin"/>10.6. Herrliches Sommerwetter. Vormittag mit A. im Prater. Gute Stimmung.
      <lb n="22"/>in den Praterauen spazieren. Mittag Harry. Ich gab ihm 120 Schilling
      <lb n="23"/>für seine Reise. Er war sehr froh. Ich hoffe doch Einfluss auf ihn zu
      <lb n="24"/>behalten.–Nachmittag Gisela B.–Dann fertig gepackt.
      <lb n="25" type="paragraph-begin"/>11.6. Herrliches Wetter, gute Stimmung. Gott schütze uns auf dieser klei¬
      <lb n="26"/>nen Reise und lasse uns in gutem Einvernehmen heimkehren.
      <lb n="27" type="paragraph-begin"/>12.6. Die Reise sehr gemütlich, wenn sich auch A. über die Umständlich¬
      <lb n="28"/>keit der Verbindung vorübergehend ärgerte. Am 11. Juni noch Winterfahr¬</p></div></body></text></TEI>