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<TEI xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="ckp535.xml" xml:base="https://id.acdh.oeaw.ac.at.at/ckp" prev="https://id.acdh.oeaw.ac.at.at/ckp/ckp534.xml" next="https://id.acdh.oeaw.ac.at.at/ckp/ckp536.xml"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title level="s">Clara Katharina Pollaczek: »Arthur Schnitzler und
                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 22. April 1928</title><title type="alternative" when-iso="1928-04-22"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
                                            folgenden Bedingungen:</p><p>Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheber- und
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                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
                                            werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht,
                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
                                            solcher Teile des Materials, die gemeinfrei sind, oder
                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Es können beispielsweise andere Rechte wie
                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
                                            die Ihre Nutzung des Materials entsprechend
                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp535"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>S. mit dem Capitän und etlichen Italienern zu einem Glas Cham¬
      <lb n="02"/>pagner geladen; – in hielt mich abseits, was mich nicht hinderte schlecht
      <lb n="03"/>zu schlafen und bös zu träumen, was mir auf dieser Reise nicht sel¬
      <lb n="04"/>ten passiert. – Später wollen wir nach Skutari zu Schiff, eine halbe
      <lb n="05"/>Stunde, dafür ist man aber in Kleinasien, und vielleicht noch nach Pera,
      <lb n="06"/>der eigentlich europäischen Stadt. Morgen sind wir gleich¬
      <lb n="07"/>falls in Constantinopel (es gibt noch viel zu sehen). Dienstag Mittag
      <lb n="08"/>Reginn der Rundfahrt mit geringen Aufenthalten in Rhodus, in
      <lb n="09"/>Ragusa. Montag Nachmittag 5 Triest. Ich fahre mit den Kindern voraus¬
      <lb n="10"/>sichtlich nach Venedig und vielleicht wieder Mittwoch oder Donnerstag
      <lb n="11"/>auf dem Luftweg nach Wien. Ich hoffe die Seereise zurück wird sehr er¬
      <lb n="12"/>holend sein – und am Ende nehme ich doch meine Arbeiten vor. In Ragusa
      <lb n="13"/>werde ich ja hoffentlich auch einen Brief von Dir finden.– Auf diesen
      <lb n="14"/>antworte mir bitte ein Wort nach Triest (Passagier etc.) Bureau Cozulich
      <lb n="15"/>eventuell Venedig zu Lili (S. Paolo 2545).
      <lb n="16" type="paragraph-begin"/>Für Deine Nachrichten über F. S. etc. danke ich Dir sehr.– Dass
      <lb n="17"/>Du Neue Freie Preise refüsiert hast, war das einzig richtige. Ich wün¬
      <lb n="18"/>sche Dir gute Stimmung zum arbeiten und freundliche Gedanken für mich.
      <lb n="19"/>Ich bin bei Dir, mein geliebtes Kind mit den allerinnigsten Gefühlen
      <lb n="20"/>und küsse Dich von Herzen viele Male.
      <lb n="21" type="paragraph-begin"/>Dein A.</p></div></body></text></TEI>