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                                    ich«</title><title level="a">Clara Katharina Pollaczek an Arthur Schnitzler, 6. Dezember 1927</title><title type="alternative" when-iso="1927-12-06"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
                                            folgenden Bedingungen:</p><p>Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheber- und
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                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
                                            werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht,
                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
                                            solcher Teile des Materials, die gemeinfrei sind, oder
                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
                                            die Ihre Nutzung des Materials entsprechend
                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp511"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>Die Tage vergehen in Windeseile und werden mir viel zu kurz.
      <lb n="02"/>Andererseits bin ich meist zu müde, um sie in die Nacht hinein zu
      <lb n="03"/>verlängern- und die vielen Ablenkungen und vieleen Menschen.
      <lb n="04"/>Heute nach dem Volkstheater gehe ich noch mit Frieda ins Kino. Der
      <lb n="05"/>morgige Tag! – Vormittag Friseur, Manikür, Schönheitspflege, Nachmittag
      <lb n="06"/>Tante Clara, Abend Imperial. Donnerstag Vormittag Zahnarzt und Hagen¬
      <lb n="07"/>bung (wo Fredi ausgestellt hat), Nachmittag zu einer Modenrevue bei
      <lb n="08"/>Krupnik, da ich Freikarten bekam (sonst käm ich nicht auf die Idee)
      <lb n="09"/>Abend vielleicht zum Vortrag Claude Anet, aber nur, wenn er mir morgen
      <lb n="10"/>am Penklub-Abend einen günstigen Eindruck macht. Freitag Abend dürfte
      <lb n="11"/>ich zu Bruder Otto gehen. Für nächste Woche bin ich schon zu einem
      <lb n="12"/>Tee bei Byk und Frau Stross gebeten. Wann soll man da arbeiten?
      <lb n="13"/>Auch Puthon hat mir auch furchtbar lieb telefoniert, um mir zu gra¬
      <lb n="14"/>tulieren und will mich unbedingt in den nächsten Tagen sehen. Und
      <lb n="15"/>Lotte M. und Emmy Tolnay habe ich versprochen sie zu mir zu rufen.
      <lb n="16"/>Und so geht das fort und fort. Wenn ich irgend kann schreibe ich
      <lb n="17"/>Dir morgen wieder. Für heute nur noch eine innige Umarmung.
      <lb n="18" type="paragraph-begin"/>Deine C.K.</p></div></body></text></TEI>