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                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 25. April 1927</title><title type="alternative" when-iso="1927-04-25"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp433"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>die Wohnung besichtigt und mit den Leuten spricht. Wir waren Nach-
      <lb n="02"/>mittag wieder bei ihr; vielmehr nur Lili, da sie bettlägerig war: ich
      <lb n="03"/>unterhielt mich indess mit Moll und Frau.
      <lb n="04" type="paragraph-begin"/>Heute kam die Post aus Wien nach, die nichts wesentliches enthielt; -
      <lb n="05"/>und Dein dritter Brief, bei dessen Absendung Du merkwürdigerweise
      <lb n="06"/>noch keinen von mir erhalten hattest. Ich hoffe, es sind alle indessen
      <lb n="07"/>in Deine Hände gelangt. Ich bin froh, dass Anfälle seit Donnerstag
      <lb n="08"/>ausgeblieben sind- und es wäre schön, wenn man diese ganze, fast drei-
      <lb n="09"/>wöchentliche Kra<supplied>n</supplied>kheitsperiode als einen einzigen auffassen dürfte,
      <lb n="10"/>der sich niemals wiederholen wird. Es klingt so banal und wohlfeil
      <lb n="11"/>dergleichen auszusprechen – aber Du kannst Dir kaum denken, wie weh
      <lb n="12"/>mir Deine Schmerzen thun und wie ich von ganzem Herzen wünsche, dass
      <lb n="13"/>sie für immer ausbleiben.
      <lb n="14" type="paragraph-begin"/>Das Wetter ist schön, etwas kühl, mein Befinden heute besser als gestern;
      <lb n="15"/>mein Kopf aber selten ganz frei. Zum arbeiten bin ich natürlich nicht
      <lb n="16"/>gekommen. Wenn ich die Wohnungsangelegenheit während meines hiesigen
      <lb n="17"/>Aufenthaltes noch gänzlich in Ordnung bringen könnte, würde es eine
      <lb n="18"/>rechte Erleichterung für mich sein. Im italenischen mach ich beträcht-
      <lb n="19"/>liche Fortschritte: Arnoldo auch einige im deutschen, – und so verstehen
      <lb n="20"/>wir uns – besonders französisch – aufs beste. Sein Wesen wird mir
      <lb n="21"/>von Tag zu Tag sympathischer; und es ist eine Freude, ihn und Lili
      <lb n="22"/>zusammen zu sehen.
      <lb n="23" type="paragraph-begin"/>Lebwohl, mein Liebstes, ich will noch ein bisschen ins Freie. Bleibe ge-
      <lb n="24"/>sund und sei sehr zärtlich umarmt. Ich bin ganz der Deine! A.</p></div></body></text></TEI>