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                                    ich«</title><title level="a">Clara Katharina Pollaczek an Arthur Schnitzler, 31. Dezember 1926</title><title type="alternative" when-iso="1926-12-31"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
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                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
                                            die Ihre Nutzung des Materials entsprechend
                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp408"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>Wien, 31.12.1926.
      <lb n="02" type="paragraph-begin"/>An A.S., Berlin.
      <lb n="03" type="paragraph-begin"/>Mein sehr Liebes, ich lasse meinen verstimmten Morgenzeilen rasch diese
      <lb n="04"/>hier folgen. Ich habe um 1 Uhr Deinen gestrigen Eilbrief bekommen, Dei¬
      <lb n="05"/>nen Brief vom 28. habe ich nicht erhalten, der ist verloren gegangen
      <lb n="06"/>oder Du hast ihn neben den Kasten gesteckt. Die Karten von Horch habe
      <lb n="07"/>ich pünktlich mit einigen liebenswürdigen Zeilen erhalten und mir Gisela
      <lb n="08"/>Berger dazu eingeladen, die sich riesig freut. So werde ich auch Syl¬
      <lb n="09"/>vester irgendwie in Deiner Gesellschaft verbringen, aber <hi rend="underline" n="">anders</hi> in Dei¬
      <lb n="10"/>ner Gesellschaft wäre mir lieber.
      <lb n="11" type="paragraph-begin"/>Der Thee bei B. gestern sehr nett. Heinrich Königswarter
      <lb n="12"/>im Sprechen besser als zum Anschaun. Ich ging früher fort als die
      <lb n="13"/>Gisela, da mich zuhause die Korrekturbogen für die »Nani« erwarteten,
      <lb n="14"/>die zur Hälfte morgen in der Neujahrsnummer erscheint. Ich bin heute
      <lb n="15"/>etwas nervös. Einigen Aerger mit Geschwistern und Hery und recht al¬
      <lb n="16"/>lein. Ich erzähle Dir das alles auch erst mündlich. Heinrich K. er¬
      <lb n="17"/>zählte gestern, dass Herterichs Tage gezählt sind, das wird wohl auch so
      <lb n="18"/>sein. Korfs Verhandlungen mit dem Burgtheater hätten sich auch zerschla¬
      <lb n="19"/>gen, weil man mit Herterich nicht existieren kann.
      <lb n="20" type="paragraph-begin"/>Lebwohl, mein Liebes, denke heute Nacht um 12 Uhr an mich, wie
      <lb n="21"/>ich an Dich denken werde. Ich weiss nicht, ob interurbane Gespräche
      <lb n="22"/>nicht gerade in den Feiertagen besser funktionieren würden als an Wo¬
      <lb n="23"/>chentagen, wo das Geschäftsleben wieder erwacht. Aber tu, wie Du
      <lb n="24"/>glaubst.
      <lb n="25" type="paragraph-begin"/>Ich umarme Dich innig. Deine C.K.</p></div></body></text></TEI>