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                                    ich«</title><title level="a">Tagebuch von Clara Katharina Pollaczek, 29.–31. Juli 1926</title><title type="alternative" when-iso="1926-07-29"/><title type="alternative" when-iso="1926-07-30"/><title type="alternative" when-iso="1926-07-31"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
                                            folgenden Bedingungen:</p><p>Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheber- und
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                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
                                            solcher Teile des Materials, die gemeinfrei sind, oder
                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
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                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp343"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>Franzose keine Ahnung von der deutschen Sprache und kein Gefühl für
      <lb n="02"/>Stil hat. Liege seit 8 Uhr bereits im Bett. Carry war einen Augenblick
      <lb n="03"/>hier gute Nacht wünschen, da er zu seinem Bruder ging.
      <lb n="04" type="paragraph-begin"/>30.2.1926. Zu Bett. Regen, Kälte, Einsamkeit. Um 5 Uhr Früh an A. ge¬
      <lb n="05"/>schrieben. Schlaflos. Das 4. Kapitel überdacht und weitergeschrieben.
      <lb n="06" type="paragraph-begin"/>31.7.1926. Gut geschlafen. Gegen Morgen seltsamer Traum. Ich tanzte
      <lb n="07"/>mit A. unter freiem Himmels des Nachts – ein beleuchtetes Haus in der
      <lb n="08"/>Nähe und Musik. Wir tanzen einen modernen Tanz. Es ist sehr erregend.
      <lb n="09"/>Eine Art Luftschiff kommt plötzlich aus der Höhe, senkt sich in fast
      <lb n="10"/>greifbarer Nähe. Ich sage lachend zu A.: Wir könnten uns anhängen und
      <lb n="11"/>eine Weile mitfliegen. Aber er meint, es könnte plötzlich sehr hoch
      <lb n="12"/>gehen und es wäre dann nicht mehr möglich abzuspringen. Wir tanzen
      <lb n="13"/>wieder, er ist sehr zärtlich. Leute kommen aus dem Haus, gehen wohlwollend
      <lb n="14"/>grimmend und lachend vorbei. Die Lovsky vom Volkstheater aber ist da¬
      <lb n="15"/>bei. A. sagt: »Diese Art Leute unterhalten sich immer«, worauf ich ihn
      <lb n="16"/>frage, ob er findet, dass wir uns <hi rend="underline" n="">nicht</hi> unterhalten. Er erwidert:
      <lb n="17"/>»Das zwischen uns ist doch mehr als sich unterhalten« oder so ähnlich.
      <lb n="18"/>Wir umschlingen uns wieder und – ich erwache.
      <lb n="19" type="paragraph-begin"/>Der Himmel ist blau und ich rede mir ein, es ist ein schöner Tag.
      <lb n="20"/>Ich habe mich geirrt. Mit der Morgenpost eine Karte von A., später Ex¬
      <lb n="21"/>pressbrief. Ein Bericht – ich hatte Besseres erwartet. In der Stadt
      <lb n="22"/>von Wolkenbruch überrascht, patschnass nachhause. Ich habe vorderhand
      <lb n="23"/>nicht die geringste Lust auf diese Reise in die Schweiz. Das 4. Kapi¬
      <lb n="24"/>tel macht Fortschritte.
      <lb n="25" type="paragraph-begin"/>Am Abend wieder ein Expressbrief, Antwort auf den meinen. Es bleibt na¬
      <lb n="26"/>türlich bei der Schweiz. Ich soll am 8. nach Zürich, dort die P. 's treffen
      <lb n="27"/>mit ihnen nach Interlaken und gegen den 15. A. treffen und bis 25.
      <lb n="28"/>mit ihm bleiben, denn ein paar Tage allein, dann nochmals mit ihm zu¬</p></div></body></text></TEI>