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                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 27.–29. April 1926</title><title type="alternative" when-iso="1926-04-27"/><title type="alternative" when-iso="1926-04-29"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
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                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp318"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>Man versteht wieder einmal den Sinn der Gesellschaftsreisen; -
      <lb n="02"/>denn wie Du merkst wird die Sache etwas kompliziert, umständlich
      <lb n="03"/>und unsicher, wenn man nicht von Anfang bis Ende in einem und
      <lb n="04"/>demselben Schiff wohnen bleibt. (Von den Ein- und Ausschiffungs¬
      <lb n="05"/><supplied>mo</supplied>dalitäten mit den ewig wechselnden Valuten und dem Gaunervolk
      <lb n="06"/>der Träger und Schiffer ganz abgesehen!)
      <lb n="07" type="paragraph-begin"/>Trotz dieser kleinen Unbequemlichkeiten befinde ich mich sehr wohl
      <lb n="08"/>und bis jetzt hätten wir uns jedenfalls über allzu südliche Tem¬
      <lb n="09"/>peraturen nicht zu beklagen. – Zum arbeiten bin ich noch nicht
      <lb n="10"/>im geringsten aufgelegt – das neunbildrige Stück (3 Skizzen)
      <lb n="11"/>habe ich durchgesehn – das ist alles.-
      <lb n="12" type="paragraph-begin"/>Eine Correspondenz kann man das wohl nicht nennen -; und ich bin
      <lb n="13"/>schon sehr neugierig, wohin ich die Antwort auf diesen Brief hin
      <lb n="14"/>erhalten werde. Ich will aber heut noch nicht schliessen und
      <lb n="15"/>unterbreche ihn durch tausend innige und sehnsuchtsvolle
      <lb n="16"/>Grüsse über Meer und Land.
      <lb n="17" type="paragraph-begin"/>Las Palmas, 29.4.1926.
      <lb n="18" type="paragraph-begin"/>Nichts mit der Yeoward Line – nichts mit dem Norddeutschen Lloyd -
      <lb n="19"/>die erste verkehrt in der für mich in Betracht kommenden Richtung
      <lb n="20"/><hi rend="underline" n="">überhaupt nicht</hi>! – Mit dem N. L. könnte ich erst von Lissabon aus
      <lb n="21"/>reisen – und nach Madeira – komm ich von hier aus wieder nur über
      <lb n="22"/>Lissabon! – So gelang es mir mit Mühe – die letzten zwei Plätze
      <lb n="23"/>auf dem <hi rend="underline" n="">Antonio Delfin</hi> zu ergattern, der am 3. über Lissabon (6.)
      <lb n="24"/>nach Hamburg (10.) fährt – und von dem man mir in Wien und Lissa¬
      <lb n="25"/>bon mittheilte – dass er in Las Palmas überhaupt nicht Aufenthalt
      <lb n="26"/>nimmt!
      <lb n="27" type="paragraph-begin"/>Heute Früh sind wir hier angekommen (nach kühler Fahrt), dann aus¬
      <lb n="28"/>gebootet worden und in G... Hotel abgestiegen. Zimmer aufs Meer; -
      <lb n="29"/>Spazierährt durch die farbige, palmenbestandene Stadt. Zwei</p></div></body></text></TEI>