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                                    ich«</title><title level="a">Clara Katharina Pollaczek an Arthur Schnitzler, 17. April 1926</title><title type="alternative" when-iso="1926-04-17"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
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                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp308"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>sehr wüste Träume, und war von 5 Uhr an ganz wach. Immerhin ist es ein
      <lb n="02"/>Fortschritt, dass ich doch im Ganzen drei Stunden geschlafen haben
      <lb n="03"/>dürfte und will mich auch heute bemühen ohne Mittel auszukommen.
      <lb n="04" type="paragraph-begin"/>Heute vormittag war ich in der Stadt, wo ich mit Magda Kl.
      <lb n="05"/>verabredet war. Wir machten gemeinsam ein paar Besorgungen und wurden
      <lb n="06"/>vom Regen überrascht. Als ich mich in der Kolingasse von ihr getrennt
      <lb n="07"/>hatte, begegnete ich Frau Liechtenstern mit einem Herrn, der ihr Bruder
      <lb n="08"/>zu sein schien. Sie grüsste überaus liebevoll und ich dankte ebenso.
      <lb n="09" type="paragraph-begin"/>Heute Abend erwarte ich Hery, Carl und Fredy zum Nachtmahl.
      <lb n="10"/>Morgen Nachmittag bin ich mit Emmy Erlanger und Byk, Montag Nachmittag
      <lb n="11"/>bin ich bei Emmy Tolnay, Montag Abend sollen Otto, Emma und Frieda P.
      <lb n="12"/>bei mir nachtmahlen. Dienstag soll Baron P., der mich heute anrief, zu
      <lb n="13"/>mir kommen und ein weiteres Programm habe ich noch nicht. Freitag den
      <lb n="14"/>23. oder Samstag den 24. möchte ich für 3 Tage zu meiner Schwester
      <lb n="15"/>nach Mödling, aber nur bei gutem Wetter. Ich habe Sehnsucht ein paar
      <lb n="16"/>Tage in der Sonne zu liegen und spazieren zu laufen, ich bitte Dich aber
      <lb n="17"/>jedesfalls alle Nachrichten in die Perigringasse zu adressieren, sie
      <lb n="18"/>werden mir am selben Tag hinausgebracht. Es werden noch viele Tage
      <lb n="19"/>vergehen, ehe ich von Dir höre und die grosse, grosse Entfernung, in
      <lb n="20"/>der ich Dich weiss, hindert mich irgendwie so zu schreiben, wie ich gerne
      <lb n="21"/>möchte. Vielleicht wird das andere sein, wenn ich erst einen Brief
      <lb n="22"/>von Dir in Händen halte.
      <lb n="23" type="paragraph-begin"/>Indessen sende ich Dir tausend liebe und gute Gedanken und
      <lb n="24"/>die innigsten Wünsche für uns Beide und unsere Liebe. Bleibe gesund.
      <lb n="25"/>Einen langen warmen Kuss von Deiner
      <lb n="26" type="paragraph-begin"/>C.K.</p></div></body></text></TEI>