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                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 2. März 1926</title><title type="alternative" when-iso="1926-03-02"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
                                            die Ihre Nutzung des Materials entsprechend
                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp306"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>2. März 1926
      <lb n="02" type="paragraph-begin"/>Arthurs Antwort.
      <lb n="03" type="paragraph-begin"/>(vor Arthurs Mittelmeer-Reise
      <lb n="04"/>mit seiner Tochter.)
      <lb n="05" type="paragraph-begin"/>Wien, 2.3.1926.
      <lb n="06" type="paragraph-begin"/>Liebe, du schreibst nicht nur viel bessere Briefe als ich, sondern
      <lb n="07"/>du bist überhaupt eine bessere Art Wesen als ich es bin. Ich weiss
      <lb n="08"/>das, – und ich verstehe dich sehr gut. Glaube mir, zwei Dinge aber
      <lb n="09"/>scheinen mir klar: erstens dass wir unsere Beziehung mit Entschie¬
      <lb n="10"/>denheit auf eine andere Basis stellen müssen, da diese ewigen Con¬
      <lb n="11"/>flicte, die gewiss zum allergrössten Theil in Eigenheiten und Män¬
      <lb n="12"/>gel <hi rend="underline" n="">meiner</hi> Natur, wohl auch meines Herzens und überdies in gegebenen
      <lb n="13"/>Thatsachen des äusseren Lebens ihre Ursache haben, und auf mich, ich
      <lb n="14"/>will es gestehen, ebenso seelisch wie physisch ruinös wirken. Zwei¬
      <lb n="15"/>tens: dass zwei Menschen, die zu einander so stehen wie du und ich,
      <lb n="16"/>einander nicht einfach verlassen können und dürfen.–
      <lb n="17" type="paragraph-begin"/>Gespräche und Briefwechsel über diese tausendmal durchgesprochenen
      <lb n="18"/>Themen haben keinen Sinn. Ich sage Dir für alle Fälle, dass ich
      <lb n="19"/>(es war schon geschehn) sowohl (wahrschein¬
      <lb n="20"/>lich) für heute (Oper) als für morgen (Josefstadt) Sitze habe; –
      <lb n="21"/>willst Du mit mir gehen, so würde es mir eine Freude sein; – wenn
      <lb n="22"/>nicht, so werde ichs natürlich begreifen, (und gehe natürIich auch
      <lb n="23"/>nicht). – Und in jedem Falle rufe ich Dich heute Nachmittag zwischen
      <lb n="24"/>½5 und 5 an.
      <lb n="25" type="paragraph-begin"/>Arthur.</p></div></body></text></TEI>