<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<TEI xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="ckp297.xml" xml:base="https://id.acdh.oeaw.ac.at.at/ckp" prev="https://id.acdh.oeaw.ac.at.at/ckp/ckp296.xml" next="https://id.acdh.oeaw.ac.at.at/ckp/ckp298.xml"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title level="s">Clara Katharina Pollaczek: »Arthur Schnitzler und
                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 11. Februar 1926</title><title type="alternative" when-iso="1926-02-11"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
                                            das Material remixen, verändern und darauf aufbauen und
                                            zwar für beliebige Zwecke, sogar kommerziell.</p><p>Der Lizenzgeber kann diese Freiheiten nicht widerrufen
                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
                                            folgenden Bedingungen:</p><p>Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheber- und
                                            Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und
                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
                                            werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht,
                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
                                            solcher Teile des Materials, die gemeinfrei sind, oder
                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
                                            Die Lizenz verschafft Ihnen möglicherweise nicht alle
                                            Erlaubnisse, die Sie für die jeweilige Nutzung brauchen.
                                            Es können beispielsweise andere Rechte wie
                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
                                            die Ihre Nutzung des Materials entsprechend
                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp297"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>Berlin, <date>11.2.1926</date>.
      <lb n="02" type="paragraph-begin"/>Mein Liebes, von vorgestern Dienstag ist noch nachzutragen, dass Bar¬
      <lb n="03"/>nowsky mir sehr beweglich sein (körperliches) und finanzielles Leid
      <lb n="04"/>geklagt hat, – und nur die Möglichkeit seiner Rettung in der »Else«
      <lb n="05"/>zu sehen glaubt. Ich halte den Plan für durchführbar – 
      <lb n="06"/>die Inzenierung für eine lösbare Aufgabe – und zweifle hauptsäch¬
      <lb n="07"/>lich an der Eignung B.'s für für die Angelegenheit (woraus ich ihm
      <lb n="08"/>kein Hehl machte<supplied>)</supplied>. Elisabeth Bergner ist angeblich Feuer und Flamme -
      <lb n="09"/>ich habe erst morgen Gelegenheit zu einer Besprechung zu Dritt; und
      <lb n="10"/>zwar beim Kultusminister; resp. vorher; heute sehe ich nur Barnowsky.-
      <lb n="11"/>Vorgestern nach Barnowsky bei Heini, der noch immer heiser und bett¬
      <lb n="12"/>lägerig; dann zu Dora; dort genachtmahlt (Dr. M. aus Wien zurück).
      <lb n="13"/>nach dem Nachtmahl kam Maria Fein – die der Aurelie wegen auf meinen
      <lb n="14"/>Spuren bleibt. Eine kluge, freilich sehr betrebte Person und ihrer
      <lb n="15"/>Wesensart gewiss keine Aurelie.
      <lb n="16" type="paragraph-begin"/>Der gestrige Tag: allerlei telefonische Gespräche; darunter 3 mit
      <lb n="17"/>einer Dame, die durchaus meine Hand modellieren oder zeichnen will.-
      <lb n="18"/>Bank, Feilchenfeld am Vorm., ein Vertreter, Herr Neurath, rath (auch Dir)
      <lb n="19"/><hi rend="underline" n="">nichts</hi> zu verkaufen, sondern eher, wenn man Bargeld benöthigt, zu be¬
      <lb n="20"/>lehnen. – Zu Heini. Er kann auch Freitag den Max noch nicht spielen; -
      <lb n="21"/>hofft in jedem Falle Sonntag; – so wäre es möglich, dass ich Samstag
      <lb n="22"/>nach Dresden fahre, um Herodes und Marianne zu sehn und Sonntag wie¬
      <lb n="23"/>der nach Berlin. Das hängt noch ab von einem Depeschenwechsel nach
      <lb n="24"/>Dresden Reucke. Zu Fischer, dort Mittagessen mit Jakob Schaffner und
      <lb n="25"/>Frau. Hauptgespräch: Mussolini-Stresemann.–Ins Hotel. »Weiher« für
      <lb n="26"/>Fischer fertig gemacht. Geschäftliche Briefe aus Wien erledigt. Telefo¬
      <lb n="27"/>nisches. Zu Heini. Von dort mit O. in ein Restaurant, wo wir mit Stein¬
      <lb n="28"/>rück und Frau nachtmahlten. Er spielt wieder und sein Aussehen ist
      <lb n="29"/>nicht übel. Lili war zu Dora zu einer kleinen Tanzerei geladen (mit</p></div></body></text></TEI>