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                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 10. September 1925</title><title type="alternative" when-iso="1925-09-10"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
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                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp262"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>zählt hast), zu Ehren eines Bersaglieri<supplied>-R</supplied>egiments – viele, fast durchaus
      <lb n="02"/>nette Officiere und sehr viel hübsche Frauen und Mädchen (das Publikum
      <lb n="03"/>durchaus italienisch.) Eine bewonders gute Jazzband, – die übrigens wäh¬
      <lb n="04"/>rend des Diners edlere Musik vorzüglich spielte. Ich verschwand bald.
      <lb n="05"/>Mein Zimmer einfach mit Balkon und dem Blick aufs Meer. Keine weichen Pol¬
      <lb n="06"/>ster, keine Doppelthüren. Gute Bedienung. – Saison schon zu En¬
      <lb n="07"/>de gehend.–Dies hier ist (im Gegensatz zu Rapallo) ein Sommerbadeort.
      <lb n="08"/>Der gestrige Tag: Frühspaziergang – der mich eigentlich ins Land hi¬
      <lb n="09"/>nein führen sollte – aber man wird doch bimmer am Ufer festgehalten; -
      <lb n="10"/>dann das Bad ; mit Lili (recht weit) hinausgeschwommen, Wellenschlag
      <lb n="11"/>und – schäumen; Ruhen im Sande.–Dann Spaziergang im Sand längs des
      <lb n="12"/>Meers.. Gutes Lunch (erst um 2), dann im Zimmer bis gegen ½7 gearbeitet
      <lb n="13"/>(ganz neues zum Weiher) – an den Strand; und wieder ein Dorfspazier¬
      <lb n="14"/>gang.
      <lb n="15" type="paragraph-begin"/>Mein Telegramm und meine Karte hast Du hoffentlich erhalten. Du weisst
      <lb n="16"/>also, dass ich mit Lili über Florenz zurückzufahren gedenke. Ol. und Frau
      <lb n="17"/>K. mit Tochter wollen wenn möglich noch bis 30. September <hi rend="underline" n="">hier</hi> bleiben;
      <lb n="18"/>und da dieses Hotel schon am 15. gesperrt wird, suchen sie eine <hi rend="underline" n="">Pension</hi>.
      <lb n="19"/>Alma ist wohl schon in Venedig, aber es scheint mir keine sehr dringen¬
      <lb n="20"/>de Einladung erfolgt zu sein. Ich will mit Lili in Florenz und in
      <lb n="21"/>Venedig je 2-3 Tage bleiben und nächste Woche Freitag oder Sonntag in
      <lb n="22"/>Wien sein.–Dagegen werde ich Lili im October nicht nach Berlin mit¬
      <lb n="23"/>nehmen, sie hat für den Winter die rührendsten Lern- und Esspläne; –
      <lb n="24"/>Von Dir mein Liebes, werde ich hoffentlich in Florenz und in Venedig
      <lb n="25"/>Nachricht haben. Du erhältst Depeschen – in diesen Augenblick könnt ich
      <lb n="26"/>noch nichts sicheres sagen; auch kämen die Angaben in diesem Brief
      <lb n="27"/>schon zu spät.
      <lb n="28" type="paragraph-begin"/>Lebwohl mein Liebstes und denke mit guten Gefühlen Deines
      <lb n="29" type="paragraph-begin"/>Arthurs, der Dich innig umarmt.</p></div></body></text></TEI>