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                                    ich«</title><title level="a">Clara Katharina Pollaczek an Arthur Schnitzler, 18.–29. Januar 1925</title><title type="alternative" when-iso="1925-01-18"/><title type="alternative" when-iso="1925-01-29"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
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                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
                                            solcher Teile des Materials, die gemeinfrei sind, oder
                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
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                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp169"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01" type="paragraph-begin"/>An A.S., Schweiz.
      <lb n="02" type="paragraph-begin"/>Wien, 18.1.1925.Hotel Regina.
      <lb n="03" type="paragraph-begin"/>Liebster,
      <lb n="04" type="paragraph-begin"/>also ich bin gestern richtig noch mit der Novelle »Der¬
      <lb n="05"/>ewige Student« fertig geworden und habe <hi rend="underline" n="">vorläufig</hi> kein schlechtes Ge¬
      <lb n="06"/>fühl. Allerdings werden sie viele Leute unerquicklich finden und ich
      <lb n="07"/>hoffe nur, dass das kein Hindernis bei der Neuen freien Presse sein
      <lb n="08"/>wird, denn ich brauche Geld. Ich bin schon sehr neugierig auf Dein
      <lb n="09"/>Urteil.–Ich habe dann gestern noch am »Spaziergang im Mondenschein«
      <lb n="10"/>herumkorrigiert, die mit »zu plötzlich« bezeichnete Stelle geändert.
      <lb n="11" type="paragraph-begin"/>Ganz in Deinem Sinn würde die Novelle erst sein, wenn
      <lb n="12"/>ich sie für die Bühne unarbeiten würde, was sicher einmal geschehen
      <lb n="13"/>wird.
      <lb n="14" type="paragraph-begin"/>Heute Mittag essen Otto und Emy hier mit mir, Nachmittag
      <lb n="15"/>bin ich bei Magda Kl. und um ½7 kommt Frieda und ich diktiere, so
      <lb n="16"/>lange sie es aushält.
      <lb n="17" type="paragraph-begin"/>19.1.
      <lb n="18" type="paragraph-begin"/>Heute kamen zwei Karten aus St.Gallen und eine aus Zürich, leider
      <lb n="19"/>ohne Angabe, wohin ich weiter schreiben soll. Gestern bei Magda Kl.
      <lb n="20"/>ganz nett. Adele Bl. führte das grosse Wort und ich trat ihr zwei¬
      <lb n="21"/>mal recht scharf entgegen, was sie einigermassen verblüffte. Ich ver¬
      <lb n="22"/>trage diese Frauen nicht, die sich <hi rend="underline" n="">so</hi> gerne reden hören und es immer
      <lb n="23"/>auf Kosten Anderer tun, die nicht dabei sind und sich nicht wehren
      <lb n="24"/>können.
      <lb n="25" type="paragraph-begin"/>Alle fanden mich brillant aussehend; vielleicht wirkt
      <lb n="26"/>das Arsenik, denn ansonsten fühle ich mich gar nicht so besonders. Ich
      <lb n="27"/>bin bestimmt überarbeitet. Gestern diktierte ich bis ¼ 12, wir
      <lb n="28"/>mussten leider aufhören, da Frl. Frieda Schmerzen im Arm hatte. Am
      <lb n="29"/>Nachmittag bin ich bei Lotte M., am Abend bei Pgs. in der Gusshausstr.</p></div></body></text></TEI>