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                                    ich«</title><title level="a">Clara Katharina Pollaczek an Arthur Schnitzler, 10. Januar 1925</title><title type="alternative" when-iso="1925-01-10"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
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                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
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                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
                                            Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet.
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
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                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp152"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>und ein ganz kleines Stück Butter, da ich nicht wusste, dass ich zuhause
      <lb n="02"/>bleiben werde. Aber schliesslich gibt es Menschen, die noch weniger haben.
      <lb n="03"/>Vielleicht entschliesse ich mich sogar die letzte Dose Compott zu öffnen,
      <lb n="04"/>die ich noch von Dir habe.
      <lb n="05" type="paragraph-begin"/>Ich will diese Woche an den Korrekturen meiner Gedichte arbeiten und
      <lb n="06"/>auch die Géraldy-Gedichte wieder ansehen und eventuell ausbessern. Wenn
      <lb n="07"/>ich zu Zsolnay gehen werde ich jedesfalls auch diesbezüglich fragen.
      <lb n="08"/>Ansonsten denke ich über Feuilletons nach »Ueber Dichter und Litera¬
      <lb n="09"/>ten« und »Zwischen Wahrheit und Lüge«, dann kommt auch die Novelle in
      <lb n="10"/>Betracht, die ich einmal geträumt habe und die nur einfach erzählt
      <lb n="11"/>werden müsste »Der ewige Student« will ich sie nennen, wenn ich
      <lb n="12"/>sie überhaupt schreibe.
      <lb n="13" type="paragraph-begin"/>Dieser Brief ist viel länger geworden, als ich anfangs dachte, aber ich
      <lb n="14"/>habe das Gefühl einer grenzenlosen Ferne dabei, wie bei einer schlech¬
      <lb n="15"/>ten Telefonverbindung, bei der man die Stimme des Partners kaum hört.
      <lb n="16"/>Vielleicht wird das besser werden, wenn ich den ersten wirklichen Brief
      <lb n="17"/>von Dir in Händen halten werde – ein Wort vermag oft Türen zu schlies¬
      <lb n="18"/>sen und zu öffnen.-
      <lb n="19" type="paragraph-begin"/>Schreib mir bitte alles Innerliche und Aeusserliche, was mich interes¬
      <lb n="20"/>sieren könnte. Bleib gesund, das ist die Hauptsache.
      <lb n="21" type="paragraph-begin"/>Gute Nacht für heute und einen innigen Kuss von Deiner
      <lb n="22" type="paragraph-begin"/>Clara Katharina.</p></div></body></text></TEI>