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                                    ich«</title><title level="a">Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 21. Juli 1923</title><title type="alternative" when-iso="1923-07-21"/><author ref="#12435">Pollaczek, Clara Katharina</author><editor><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name></editor><funder><name>FWF - Der Wissenschaftsfonds</name><address><street>Sensengasse 1</street><postCode>1090 Wien</postCode><placeName><country>A</country><settlement>Wien</settlement></placeName></address></funder></titleStmt><editionStmt><edition>CKP</edition><respStmt><resp>Transkription</resp><name>Müller, Martin Anton</name><name>Untner, Laura</name><name>Mangel, Michael</name></respStmt></editionStmt><publicationStmt><publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
                                    Heritage</publisher><pubPlace>Vienna</pubPlace><date when="2023">2023</date><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de"><p>Sie dürfen: Teilen — das Material in jedwedem Format oder
                                            Medium vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten —
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                                            solange Sie sich an die Lizenzbedingungen halten. Unter
                                            folgenden Bedingungen:</p><p>Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheber- und
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                                            angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben
                                            dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
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                                            der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung
                                            besonders. Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen
                                            keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren
                                            einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen,
                                            was die Lizenz erlaubt.</p><p>Hinweise:</p><p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich
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                                            soweit Ihre Nutzungshandlungen durch Ausnahmen und
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                                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein,
                                            die Ihre Nutzung des Materials entsprechend
                                            beschränken.</p></licence></availability><idno type="handle"/></publicationStmt><seriesStmt><p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondences of Arthur
                                    Schnitzler</p></seriesStmt><sourceDesc><listWit><witness n="1"><msDesc><msIdentifier><country>A</country><settlement>Wien</settlement><repository>Wienbibliothek</repository><idno>H.I.N. 155550</idno></msIdentifier></msDesc></witness></listWit></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><langUsage><language ident="de-AT">German</language></langUsage></profileDesc><revisionDesc status="proposed"><change who="LU" when="2022-12-25">Angelegt</change></revisionDesc></teiHeader><facsimile><graphic url="ckp081"/></facsimile><text><body><div type="writingSession" n="1"><p>
      <lb n="01"/>als Vermählung des Medardus mit der Prinzessin. Da es sich für die
      <lb n="02"/>hiesigen Unternehmer um Unsummen handelt, – sind sie natürlich sofort
      <lb n="03"/>zur Nachgiebigkeit bereit, wobei sie durch ihre Dummheit und Scrupel¬
      <lb n="04"/>losigkeit unterstützt werden. Nicht das Publikum ist das primär dumme; -
      <lb n="05"/>diese Subjekte sind es, die das Publikum dumm machen und verderben.-
      <lb n="06" type="paragraph-begin"/>Ich hoffe sehr bald zu hören, dass Du die Heringsdorfer Wider-
      <lb n="07"/>wärtigkeiten überstanden und vergessen hast. Im Park in Weimar müssen
      <lb n="08"/>sich alle Kümmernisse lösen, grosse und kleine. Sieh zu, dass Du das kleine
      <lb n="09"/>Buch über Weimar von Diezmann bekommst: eventuelle kaufe Dir das Bode¬
      <lb n="10"/>sche über Goethes Sohn, das sehr aufschlussreich ist.
      <lb n="11"/>Das Wetter ist nicht mehr so heiss; – aber etwas sirocal und
      <lb n="12"/>seit zwei Tagen bin ich in einer Kopfwehperiode geraten, die mir das
      <lb n="13"/>Arbeiten erschwert.
      <lb n="14"/>Morgen Mittag bin ich bei Benedikt in Grinzing geladen.
      <lb n="15" type="paragraph-begin"/>In Deinen beiden Briefen bist Du mir sehr nah gewesen. Schreib mir
      <lb n="16"/>immer so lieb. Ich küsse Deine schlanken Hände und denke Dein – nicht
      <lb n="17"/>ohne Sehnsucht (Ausdrucksweise von Clara Katharina). Lass Dir's wohl
      <lb n="18"/>ergehen!
      <lb n="19" type="paragraph-begin"/>Dein
      <lb n="20" type="paragraph-begin"/>A.</p></div></body></text></TEI>